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Ab der Spielzeit 2023/24 Opernstudio am Gärtnerplatztheater

Im Gespräch beim Ö1-Klassik-Treffpunkt kündigte Josef E. Köpplinger einen Termin an, wann das lange geplante Opernstudio am Gärtnerplatztheater startet. Zur Spielzeit 2023/24 wird nun das Opernstudio nun Wirklichkeit.
Gärtnerplatztheater
© Christian POGO Zach

Das Opernstudio bietet 4 jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, nach dem Studium erste Erfahrungen an einem der führenden Häuser für buntes Musiktheater zu sammeln. Der Schwerpunkt liegt auf Opera comique, Spieloper und klassischer Operette. Gerade die Verbindung zwischen Gesang und Sprache ist das Plus, dass hier erarbeitet wird.

Die Leitung wird Stephen Delany haben. Die Schirmherrschaft wird Franz Herzog von Bayern übernehmen.

Ö1 Klassik-Treffpunkt mit Josef E. Köpplinger - Zum Nachhören

Am 1. Oktober 2022 war Josef E. Köpplinger zu Gast im Klangtheater des Radiokulturhauses.
Josef E. Köpplinger
© Thomas Dashuber

Hören Sie hier die Sendung:
Die Sendung ist leider nicht mehr verfügbar.

Spielzeit 2022/23

Am 4.5.2022 keine Zeit die Spielzeitpräsentation live zu erleben. Hier geht es zum Stream:

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Gärtnerplatztheater - barrierefrei

Menschen im Rollstuhl, blinde Menschen, Menschen mit Gehbehinderungen, Hörbehinderungen, Sehbehinderungen, seelischen Behinderungen und Menschen mit Lern-Schwierigkeiten stoßen immer wieder auf Hürden. Trotzdem soll auch Kultur zugänglich sein. Ob und wie ein Theaterbesuch im schönsten Theater Münchens, dem Gärtnerplatztheater, möglich ist, erfährt man unter Kultur barrierefrei München.

Neben dem Gärtnerplatztheater findet man auch jede Menge weitere Kulturstätten der Stadt.

Neues aus dem Theater: Tiefe Gefühle

© Sebastian Gabriel
Premiere am 28. April 2022
Hoch jauchzen können andere. Die Tiefen sind etwas ganz besonderes.
Nach der Absage im Februar werden Sie die Sängerinnen und Sänger der tiefen Stimmlagen in ein lustvolles Spiel entführen.
Am 28. April findet die ursprünglich im Februar angesetzte Premiere des Konzerts »Tiefe Gefühle« im Staatstheater am Gärtnerplatz statt. Nach den fünf Tenören mit ihrem Programm »Herzensbrecher» und dem Konzert »Primadonnen« der Sopranistinnen aus dem Ensemble des Gärtnerplatztheaters, erobern nun acht Sängerinnen und Sänger der tiefen Stimmlagen im lustvollen Spiel die große Bühne. Begleitet vom Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz unter der Leitung von Darijan Ivezić geben sie einen populären Mix aus Klassikern ihres Repertoires von Bizet und Donizetti bis Lortzing und Verdi zum Besten.

Dass auch die tiefen Stimmlagen mit ihrem einzigartigen, samtigen bis pechschwarzen Reiz begeistern, ist längst kein Geheimnis mehr aus Fan-Kreisen. In amüsanten »Crossover«-Ausflügen spielen die Sängerinnen und Sänger mit traditionellen Rollenregistern und beweisen, dass sie noch ganz andere Sachen drauf haben als weise Väter, treue Ammen oder tapfere Herrscher. Tatsächlich haben die tiefen Stimmen eine viel größere Freiheit und machen auch mal einen Abstecher ins andere Geschlecht. Denn: Gegendert wurde am Theater schon immer, und so schlüpft der Mezzosopran von der verführerischen Carmen auch mal in eine Hosenrolle, während der markige Bass vielleicht auch mal im Kleid daherkommt. An diesem konzertanten Abend ist lustvolles Spiel angesagt, getreu dem Motto »Tief, tiefer, am bässten«.

Musikalische Leitung: Darijan Ivezić
Konzept & Regie: Isabella Gregor
Kostüm: Lucia Zettl
Dramaturgie: Fedora Wesseler

Mit: Anna Agathonos, Emma Sventelius, Anna-Katharina Tonauer, Alexander Grassauer, Matija Meić, Levente Páll, Timos Sirlantzis, Sava Vemić

Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Premiere: 28. April 2022
Weitere Vorstellung: 20. Mai 2022

Preise: 10 Euro bis 45 Euro

Tickets für alle Vorstellungen unter www.gaertnerplatztheater.de oder Tel. 089 2185 1960.

Hellmuth Matiasek verstorben

Am 7. April 2022 ist im Alter von 90 Jahren der frühere Staatsintendant Hellmuth Matiasek verstorben.
Er leitete das Staatstheater am Gärtnerplatz von 1983 bis 1996. Bereits 1961 inszenierte er hier die musikalische Komödie "Die neugierigen Frauen" von Ermanno Wolf Ferrari. Seine erste Spielzeit eröffnete er mit seiner Inszenierung von "Der Jahrmarkt" von Modest Mussorgski. Als Intendant verabschiedete er sich 1996 mit einer Neuinszinierung von Verdis "Falstaff".
Er blieb dem Haus weiterhin als Regisseur verbunden. So hat er unter anderem noch "La Boheme" auf die Bühne des Gärtnerplatzes gebracht. Diese Puccini-Oper war noch lange bis zur umbaubedingten Schließung des Hauses 2012 zu sehen.